des gelobten Landes. i6i
Zeiten viel Wassers in das grosse Meer hrnabläuft, wie auchoft die See-Räuber vom Meer dadurch laufen, und auf dieCaravanen in der Wüsten lauren, und Leute und Gut aufsMeer wegführen. Dieses Thal Wadalar, wenn es mitWasser angelaufen ist, mag nicht unbillig für den Fluß Egy-plens gehalten werden, um so vielmehr, als das Wortwie schon gesagt, beydes einen Fluß und Thal bedeutet; der-gleichen Thäler, wie die Reise-Beschreibungen bezeugen, vielmehrere in der Arabischen Wüsten angetroffen werden, diezuweilen mit Wasser fliesten, zuweilen trocken sind, oder eini-ge Sumpf-Quellen haben, so den reisenden Caravanen zustatten kommen, und daher durch die Wasser gegen Mit-tag können mit verstanden werden, Ps 126,4.
2) Der Fluß Thabacha, von einem Flecken Thabathaalso genannt, fleust fünf Viertel-Meilwegs von Gaza, gegenMittag, ins mittelländische Meer. k) Diesen beschreibt'Hveaock I) also: Jenseit Gaza ist ein Fluß zwischen die-ser Stadt und dem Schloß L-nmiones, wo das Wasser un-ter einer Brücke, bey schönen Wiesen vorbeyläuft; wie dennauch die Alten von mehr dergleichen Bächen, welche durchder Gazäer Landschaft fliesten, Meldung thun. in)
z) Der Bach Besor entspringt im Gebirge Juda, undvereinigt sich mit den Bächen bey Gaza, allwo er ins Mittel-ländische Meer fliestet. Ueber diesen Fluß gieng David, alserden Amalekitern ihren Raub wieder abjagte, iSam. zo,
9. 10. 2l.
4) Der Bach Goreck, so von andern auch für ein Thalgehalten wird, scheidere die Stämme Simeon und Dan voneinander, soll sonst der Fluß seyn, der bey Ascalon ins mittel-ländische Meer fällt. n) Hier wohnete die Delila, Jud.16,4. und da die von Mose ausgesandten Kundschafter all-iier die grosse Wein-Traube abschnitten, ward dasselbe Thal
daher
k) kel. p. 799. I) p, §67.
w) k,el,r>6. k-llreü. I.. I. c. 4;. ^>. »87. n) ib. p. r8k-
Dibl. Geogr. L