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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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142 Von den unterschiedenen Namen

gen war davon unterschieden, ob es schon von den z. Stäm.men Israel, Rüben, Gad und halben Stamm Manasseein-genommen und bewohnet worden, Num.zz, ;r. Ios. 22, 9.n. zr. Exod. 16, Z5. coll. Ios.;, l. Num. 14, zo. c. ro, ir.Deut. 32, 49. ;r. c. 34,4.. Gen. 10, 19.

In einem gantz besondern Verstände wird der Name desLandes Canaan dem Philister-Lande beygeleget, Zephan. 2,5. weil es ein Theil des Landes Canaan war, Ios. n, z.Wie denn auch die Phönicier ebenfalls Cananitcr genennetwurden, Match. 15, 22. coll. Marc.7,26. weil sie theils dieältesten Einwohner des Landes Canaan, theils wircklicheNachkommen Canaans waren, dessen Andrucken sie indemWorte N«, welches von Canaan herkommt und der ältesteName der Phönicier bey den weltlichen Scribenten ist, bey.behalten haben. K) Weil auch die Canam'ter von Anfang her,und besonders die Phönicier, dem Kauf-Handel, beydes zuLande und Wasser, sehr nachgiengen, so bedeutet das WortCanaani auch oftmahls einen Handelsmann oder Aaüftmann, Hos. 12, 8. Job. 40,25. Prov. zi, 24.

§. z. Der Name des Landes der Hebräer ist schon zuJacobs Zeiten bekannt gewesen, Gen. 42, i;. und so warddas Land Canaan schon dazumahl genennet, theils daher,weil die Canam'ter bis dahin die uhralte Hebräische Sprachenoch gröstentheils in ihrer Lauterkeit beybehalten hatten, dieauch deswegen die Sprache Canaan genennet wird, Es. 19,18 - theils weil die Patriarchen, bey welchen sie noch ganhunverändert war, dieses Land schon als ihr eigen, mit ihrersehr starcken Oeconomie, obgleich noch dabey als Fremdlinge,hie und da bewohnet hatten, und darinnen von einem sogrossen Ansehen waren, daß sie auch für Fürsten Gottes an-gesehen, und denen darinnen regierenden Königen oder Re,genten gleich geachtet wurden : als welche kein Bedenckentrugen, sich mit ihnen in ein Bündniß einzulassen, und sichihre Freundschaft auszukitten, i) Loick. Gen. 14,13.14.^21,

sr.

Vl4. kklsnll. pslseg. I..k. c. i.p. 7 .

j) Vict l). I.SNA. Mos. Licht und Recht p. r§l.