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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
Seite
115
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Redens-Arten der H. Schrift. n;

David herübergekommen, ob diffeit und jenseit, näheroderweiter von Sauls Lager, als von seinen Leuten gewesen?

r) Wenn die Gegend, worinnen sich die Person oder derOrt, in dessen Absicht etwas disseit und jenseit heissen soll, nichtgnug bekannt ist , und daher von dem einen so, von demandern wieder anders verstanden wird, z.E. Gen.zo,io. n.Soll jenseit dem Jordan, die Abend-Seite des Jordans an-deuten, so muß man solches verstehen theils in Ansehung Mo-fis, der solches geschrieben, da er sich gegen Morgen be,funden, nach vbiger Anmerckung Num.z. theils des Leichen-Zugs Josephs selbst, welcher einen ziemlichen Umweg um dasLand der Edomiter und Philister nach Canaan genommen,und also in dasselbe von Morgen über den Jordan einge-gangen.

l Sam.zr, 7. wird von einigen Auslegern auch dijsseit demGrunde, i) nemlich des Feldes Erdrelom, gegeben; esmöchte aber füglicher beydes jenseit heissen, und denn sind diejenseit dem Grunde, die Einwohner des Galiläischen Landes,und die jenseit dem Jordan, die Einwohner des Landes Gilead,und insonderheit der Oerter Havoth - Jair, welche zu dieserZeit von den Gessuriten und Syriern eingenommen wordensind, coll. 1 Chron. 2, rz. 7 Reg. 4, 12. Jenseitmuß in Absicht Jerusalems verstanden werden. Joh. 7, 28.Weil mehr als ein ketlisbara war, so sind die Ausleger nochstreitig, ob allhier durch disseit oder jenseit zu überse-tzen sey. K) Hieher gehören auch die Stellen Joh. 6, 22.coll. v. 2;. Match. 8,18.28. Marc.;, r. c. ro, 7. i Macc. 5, z?.jenseit des Bachs, nemlich auf der Ost- oder Nord-Seite, coll.V.4Z.

§. 5. Die Erkenntniß dessen, was in der Bibel, undden darinnen befindlichen Grentz- und Reise - Beschreibungenoben und unten, desgleichen hinauf- und hinunterge-hen heisse, hat auch einigen der gelehrtesten Ausleger derH. Schrift viel zuschaffen gemacht; daß sie nicht gcwust ha-

H r ben,

i) v. l.3Nß. Histor. Licht und Recht, sä l. e.

K) Llrls.I. c. z>. 142.