und ersten Menschen nach der Sündflmh. 6i
für ihre Stamni'Väter, das eingenommene Land, nach der-selben Namen genennet haben. Insonderheit ist von denFamilien der frommen Patriarchen bekannt, daß dieselbenausserbalb den Städten und bürgerlicher Gesellschaft, vor sichin Hütten gewöhnet, und keiner andern, als der Haus-Herr-schaft sich angenommen haben, obgleich dieselbe in Ansehungjbrer Haabe und Haus-Gesindes sehr ansehnlich gewesen, wieaus dem Exempel Abrahams erhellet, Gen. 14,14. c. iz, r.6.c. -z, 6. Rechst dem Babylonischen und Assyrischen Reich,ist das Egyptische fast das älteste, obwohl nicht zu glauben,daß n 1 2 k in, von dem es den Namen hat, der erste Kö-nig in Egypten gewesen, i) Auf gleiche Weise gehören diePhönicier, Phrygier, Meder, Perser, Araber, Scythen undGriechen mit unter die allerältesten Völcker, welche im ztenund 4ten 8secuIo nach der Sündfluth schon ansehnliche Rei-che und Republiquen abgegeben haben, k ) Von den Zei-ten Nimrods hat auch das ungöttliche Rriegen in der Westsich angefangen, und so mehr und mehr zugenommen ; da-her» schon zu Abrahams Zeiten , im 4ten La-culo nach derSündfluth die Völcker unter sich gar grosse und in entfernteLänder ausgebreitete Kriege geführet haben, wie aus Gen.14,1. sq. zu ersehen ist. So haben auch andere zur Beschü-Hung ihrer Grentzen, einige regulirteTrouppen aufden Bei-nen gehalten, darüber ein Feld-Hauptmann gesehet war, wiedas Exempel des Königes der Philister, Abimelechs beweiset,cap. -i, 22. Lcm 5 . Exod. 14, 7. 9. Nicht minder fället indiese Zeiten der Ursprung der Dienstbarkeic oder Anfangder Knechtschaft; indem einige mit Gewalt zur Unterthä-nigkeit sind gezwungen worden; andere aber, die sich widerder Gewaltigen Unrecht selbst nicht schützen, noch auch sichselbst zu versorgen, das Vermögen und Geschicke gehabt,haben daher ihre Dienste andern gegen einen gewissen Lohnsreywillig angeboten, l) Also hatte Abraham eine grosse
An-
i ) viä. Luclcl. l. c. p. 449.
k) ibiä. p. 447.480.
l) Vlä. Lutiä. I. c. x. IZ4. cnns. LIcricu« cammenkv. 6en.K,r;.