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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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i8 Von der Eimhellung der Erden.

leichtert und ordentlich unterschieden, dergestalt, daß, wieeinige aus Ps. 104,6.7. sehr wahrscheinlich machen wollen v)vermittelst eines geschehenen Erdbeben, oder Auöbruchs einesunterirdischen Feuers und dadurch erregten grossen Erd-Donnerö die Erhebung der Berge und Erniedrigung derThäler und Flächen sich ereignet, und also das Wasser anvielen Orten der vorher gantz beflossenen Erde hinweg gewi-chen, und besondere Plätze zur Lonliitution der Meere,Seen, Flüsse und Quell-Brunnen eingenommen, wodurchdenn die Erd-Fläche an vielen Orten, damit sie von Men-scheu und Thieren bewohnet werden könnte, sichtbar undtrocken worden, nach Gen. i, 2.9-iz.

§. 2. Wie wohl und weislich auch der allmächtigeSchöpfer diese Eintheilung der Wasser und des trockenenLandes geordnet und eingerichtet habe, p) ist unter anderndaraus abzunehmen, daß 1) auf diese Weise die gantze rundeErd- und Wasser-Kugel eine richtige und accurate kilanr:oder beständiges Gleich-Gewicht halte, g) 2) Daß immereines dem andern, die Erde dem Wasser, und das WasserderErde behülflich seyn und gute Dienste thun könne, wel-ches nicht angehen könnte, wenn das Wasser einen grösser»Theil der Erd-Kugel eingenommen , als es wircklich hat;oder wenn es nicht überall aufdem Erdboden vertheilet wor-den, würden wir des vielen Segens und grossen Schatzes, sodoch der gütige Schöpfer zu unser Nothdurft und Versor-gung uns dadurch geschencket, entbehren müssen, r)

H.z. Das

0) Sieh« v. l-snx. Mos Licht und Recht x- >8- Mein Wbl.

. kliys. p. zo. 6c p. 146.

Oerdsm pliys. Hieol. L. B- c. p. 92.

1) Also das trockne Land in America balanciret das trockne Landin Europa , Asia und Africa : Die Nord-See halt dasGleichgewicht mit der Süd-See; das dtsre^ll-nttcum mitdem klar» kscillco. Lonk. Bibl. pdys.p. 149.

r) Denn aus dem Meer und Seen müssen die Ausdünstungenzu Wolckcn, Thau und Regen herkommen, und diese müssenwieder die Quellen und Bache unterhalten, und also eine be-ständige circuktion der Wasser verursachen, vertun» I.c. p. 94 -«unk. Mein Bibl- kkxs. p. 15«.