Vorrede.
' ^ Geographie gar zu weit abzugehen vorkommen/d" k- wenn ich hm und wieder viel neue Städte theils
^ auf meine Charten gesetzet, theils in der Berschreibung mit angeführet habe. Denn ein-l W mahl muß man ja die alten Städte und derenM Kuciei-L in den Gegenden der neuern suchen, dar-urn man selbige nicht füglich vorbey gehen kan;W darnach hat manche voll den neuerbaueten
Em Städten, auch bloß dem Namen nach, was ähnli-
« ches mit den alten, wie z. E. das heutige Bagdattz P mit dem alten Babylon oder Seleucia, daher
^ man den Unterscheid beyder Lagen und anderer
« Merkwürdigkeiten anzeigen muß: So dannW pflegen auch die Theologi viele ProphetischeW Weissagungen von den Ländern, z. E. von demM alten Assyrierl, Egypten, Elam, Saba oder Ära-
; w bien, Iavan, Chitim, Magog, rc. auf die neuernch in Zeiten zu deuten *); daher nöthig ist, solcherLänder heutige Beschaffenheit zu wissen, damitAn man deren Einwohner mit den alten Vorsah»r§ ren vergleichen könne; welches denn auch einkD neuer Grund ist, warum man die alte Geogra-
phie mitder neuern verbinden muß. Von mei-^ ^ llen hier beygefügten Land-Charten habe schon -
M gedacht, daß dieselben ftereographisch gezeichnetA b 5 sind,
M ) Davon sehr man eine Probe in Herr I- Gottfried KchlreiffcnsTractat, genannt: Der durch die Gerichte über das alte AssurM langst bekräftigte Untergang des Türcken,rc. 8- Ratzeburg 1738-