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Drinischcr Herold.
Ich kenne Heimweh nicht, rund um die ErdeKund ich Altenglands Sieg den Frcundesvölkern!
(Man Hort HörnerschaU des nahenden Flußgottes.)Scrm a n i a.
Still, still, horch, Heller Hörner Schall! Es nahtSich in den Wellen eine frohe Schaar,
Das Echo grüßt und jauchzend rings erwachtDie goldne deutsche Zeit, wo dieser FlußDie freie Wiege deutscher Freiheit war!
(Sie tritt an des Ufers Rand, wahrend des folgenden Gesanges hörtman die Musik immer in leisester Ferne.)
Himmel oben, Himmel unten,
Stern und Mond in Wellen lacht,
Und in Traum und Lust gewundenSpiegelt sich die fromme Nacht!
Welch entzückend laues Wehen,
Blumen-Athem, Neben-Duft;
Wie die Felsen sinnend sehenIn des Wiederhalles Kluft!
Rhein, der Freiheit Hochzeitbctte,
Himmelhohes Lustgerüst,
Wo sich, spiegelnd um die Wette,
Stern und Mond und Welle küßt!
Seid gegrüßt, ihr Rebenhügel,
Seid gegrüßt, ihr Felsenstein,
Die ihr unter Adlers FlügelSchlummert in dem Sternenschein!
Deutscher Herold.
Felder, Korn und Blumen tragend!
Russischer Herold.
Hirtenflöten einsam klagend!