Sein Irrlichter-Tanz macht zunicht dir ganz,
Der Geschichte Glanz und den dichten KranzDeiner Ähren drischt der Mittler aus,
Hängt den leeren Strohkranz dir vor's Haus!
Mußt ma nit in Übel aufnemma,
Wenn ma ebba thäta sakrisch zamma kämma;
Mußt ma nit in Übel nemma mir,
Wenn i über'n Löffel dich balbier!
Hast mi lang geäfft, hast es selbst geschafft,
Wenn der roth Saft dir vom Maul la'ft;
Mußt ma nit in Übel nemma mir,
Ich balbiere halt, so dir, wie mir!
Heil'ger Vater, wie er dich verletzt,
Der barmherzig ihm die Krön' auf's Haupt gesetzt;Heil'ger Vater, aus Sanct Peter's HausSetzt er dir den Stuhl zur Thür hinaus!
Du Statthalter, Heilvcrwaltcr,
Friedentfalter, hoch im Alter
Bist ein Märt'rer du in schnöder Haft,
Doch du hast des Lammes Eigenschaft!
Mußt ma nit in Übel aufnemma,
Wenn ma ebba that» sakrisch zamma kämma;
Mußt ma nit in Übel nemma mir,
Wenn i deine Quinten auSparir!
Bist voll Spatzen, führst a BratzenWie die Katzen, kannst nur kratzen!
Mußt ma nit in Übel nemma mir,
Wenn ich nu die Klauen producir!
Schau, o Welt! deine vier Pforten an,
Blutig hängen deiner Kinder Viertel dran,
Wo die Sonne auf- und untergehtHat er Blut und Asche ausgesä't!
Weil er Blut will, Hab' und Gut will,
Daß sein Muthwill' seine Wuth still!
Nun so streit getreuer Gott mit mir,
Hab' und Gut und Blut hab ich von dir!