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7 (1852) Comoedien
Entstehung
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Schnell muß ich das Schwerdt verstecken,

Eisen reifet in dem Schacht,

Bis es zu den cw'gen Zwecken

Als ein Schwerdt geht in die Schlacht!

(Sie trägt das Schwerdt ins Zelt.)

Mehrere Landmädchen, worunter Nanncrl, komme» mit Körben undLeinwand, sie sitzen an die Tische nieder, zupfen Ch-rpie. Sie singen reihum.A II n e setzt sich zu ihnen.

Wenn es stürmet auf den Wogen,

Sitzt die Schifferin zu Haus,

Doch ihr Herz ist hingezogenAuf die weite See hinaus!

Bei jeder Welle, die brandetSchäumend an Ufers Rand,

Denkt sie: Er strandet, er strandet, er strandet,

Er kehret mir nimmer zum Land!

Bei des Donners wildem TobenSitzt die Schäferin zu Haus,

Doch ihr Herz, das schwebet obenIn des Wetters wildem Sans!

Bei jedem Strahle, der klirrteSchmetternd durch Donners Groll,

Denkt sie: Mein Hirte, mein Hirte, mein HirteMir nimmermehr kehren soll!

Wenn es in dem Abgrund bebet,

Sitzt des Bergmanns Weib zu Haus,

Doch ihr treues Herz, das schwebetIn des Schachtes dunklem Graus!

Bei jedem Stoße, der rüttetHallend im dunkelen Schacht,

Denkt sie: Verschüttet, verschüttet, verschüttetIst mein Knapp' in der Erde Nacht!