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7 (1852) Comoedien
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Piast

Du sprichst kühn, wie es dem Jüngling Wohl geziemt.Liebe hat dich mir nachgefühlt? Wenn Treue dich uns erhält,so werden wir dich kennen. Aber rede nie leise mit meinemKinde; für sie ist nur das Böse ein Geheimniß. Wenn siedich lieben kann, so verdienst du es. Wo ist der Knabe?

Dcr Lnade.

Hier auf dem Arme des Fremdlings!

Pamir».

Ich. will ihn tragen, Vater! Die Pfeife habe ich an dieBrust befestigt, so begleite ich Euren Gesang.

Plast.

Erlaube mir, daß ich meine Hand über dein Gesicht gleitenlasse, damit ich fühle, wie du aussiehst!

Fal> lola.

O Vater, er sieht edel aus!

P i a st.

Deine Gcsichtszüge sind edel, aber du bist leichtsinnig!

Pamirs. ^

Vater, ich liebe deine Tochter/und dich; Leichtsinn^undSchwermuth und Unschuld gehen nun cinherllund singen denMenschen sanfte Lieder, daß sich ihr Herz von dem heißenTagewerke löst, und sie durch die Töne gerührt, die Augen zueinem reineren Dasein wenden.

P i a st.

Es ist still in Famagusta in dieser Nacht, wo sonst sichAlles freute; was fehlt den Einwohnern dieser guten Stadt,daß sie das Jahr so ohne Lebewohl hingehen lassen?