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leitung, ließ die Verse, welche Alle singen, und die rührenden,welche Einzelne singen, sich einander unterbrechen, und führtedas Ganze zweckmäßig rasch oder sanft durch alle Tonartenvariirend durch. So war es ihm gelungen, durch einen äußerstwehmüthigen und freudigen Wechsel zu rühren. Alle Duette,Terzette u. s. w. behandelte ich bloß als Skizze, die ich nur soweit ausführte, bis ich glauben konnte, der Musiker könne nungenug verstehen, was ich mir dabei dachte, um zweckmäßigzuzusetzen oder wegzulassen. Uebrigcns lege ich keinen Werthauf das Ganze, aber es würde mich sehr freuen, wenn irgendein Tonkünstler aus diesem kleinen Versuche mir einiges Talentfür musikalische Poesie zuspräche, und sich mit mir zu einergrößer» Oper, deren Charakter ich mir gern vorschreiben lasse,verbinden möchte.
Frankfurt am Main, im April 1803.
Clemens Brentano.