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Sechzehnter Auftritt.
(Getöse.)
Vorige; ein Ritter mit einer Maske, in einem schönen reichen Kleide, mehrere
Edelleute mit ihm.
Ponce (gelassen entgegen).
Steht! Was ist Euer Begehr, daß Ihr so ungezogen inein fremdes Haus dringt?
Ritter (heftig).
Ungezogen Ihr selbst, ich komme mit gezogenem Degen, ichkomme nicht ungezogen — ich komme in kein fremdes Haus, ichkomme, meine Braut zu holen — Dona Lucilla, die Don Felixde Sarmiento mit Gewalt entführte — ich habe den Willen derMutter.
Ponce (gelassen).
Ihr könnt den Willen der Mutter nicht heirathen, Lucillawill Euch nicht — Ihr holt hier keine Braut —- den Tod könntIhr hier nur holen!
Ritter (ironisch).
Seid Ihr vielleicht mein Tod,i, ha, ha, ein galanter Tod,willkommen Tod!
Police (steigend. — Valeria tritt im Hintergründe herein).
Willkommen, Tod! Ihr seid der meine, oder ich der Eure,das werden unsre stählernen Zungen aussprechen — laßt abund geht zurück — (bedeutend) ich schwöre Euch, wir holen Beidekeine Bräute hier — steht ab — Ihr wißt nicht, wen Ihr vorEuch habt — (traurig) ich bin zu sterben willens — ich wageAlles >— nehmt Euch in Acht — o Jsidora!
Ritter (steigend).
So Wende ich dann Euer Wort — ich wage Alles — ichbin zu sterben willens —> o Lucilla! — nein, ich kann nichtlügen — ich spreche laut — o Valeria! (steigend) Ficht Ponce,