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Diener.
Diese sind so eben zum Hause hinaus gelaufen, ich wollteihnen das Frühstück bringen, und erzählte von der Abreise derDamen, da sprangen sie wie Raketen aus den Betten, warfensich in die Kleider und stürzten zum Schlosse hinaus. Wirmuffen sie einholen, um Verzeihung flehen, schrie der Eine, sieliefen ins Blaue hinein, ohne nur zu fragen, wo die Damenhin seien.
FcUr.
Geschwind ein Pferd gesattelt (Diener ab), es ist nun zu spät,ich muß weg!
Lucina.
Du! wohin?
Lclir.
Nach dem Dechant, der uns verbindet. Du mußt meinWeib sein, ehe uns die Feinde einholen. Verzeih', Geliebte,daß ich dich schon jetzt über Andere vergaß.
Luc > ua.
So eile nur, eile! ich bin ja gern dein Weib, auch istnichts zu fürchten, ist es nicht die Liebe, die zwischen Jenenwaltet, und was wird vollenden, als die Liebe?
LeNr.
O, Lucilla, wie sprichst du wahr, wie wahr spricht dieLiebe aus dir, ich armer Schelm werde doch nichts thun, wodie Liebe waltet! Lebe wohl, meine Braut, ich muß dich auf-geben, süße Braut, ich muß dir untreu werden, ich sehe dichnicht wieder! (umarmt sie.)
Luciua.
Ich sehe dich nicht wieder, lieber Bräutigam, ach! keinScheiden ist süß, als wenn Braut und Bräutigam scheiden!
L c l > r.
Weil der Bräutigam den Priester holt, lebe wohl! (Ab).