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7 (1852) Comoedien
Entstehung
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Dritter Auftritt.

(Stube im Schlosse.)

Isabclla; Felix.

Isabclla.

Ihr habt einen raschen Schritt gethan, lieber Neffe, dieFamilie ist mächtig, die Ihr Euch zu Feinden machtet.

Ft l ir.

Die Liebe ist mächtiger, als alle Familien, und ich habemir die Liebe zum Freunde gemacht. Das Schicksal begünstigtmich schon durch Eure Gegenwart, mein Vater that mir Gutes,ohne es zu wissen, durch diesen Wechsel.

Isabclla.

Euer Vorurtheil für mich freut mich, ich biete Euch zuAllem meine Hilfe recht gern. Ihr habt einen Ueberfall vonden vielen Freunden der Familie aus der Nachbarschaft zuerwarten, besonders, da Eure Braut noch einen Prätendentenhat, und dieser wird nicht zögern.

Fcl >r.

Was glaubt Ihr, würdige Tante, was zu thun sei?

Isabclla.

Ihr müßt Euch gleich vermählen, damit Eure Feinde schonunauflösliche Bande finden.

F c l i r.

Ich will gleich nach unserm alten Freunde, dem Dechantreiten, und ihn herüber holen.

Isabclla.

Lieber Neffe Ihr seht ein, Eure Schwestern können indiesem Sturme nicht schicklich hier bleiben.

/ e l i r.

Ihr habt Recht, besonders, da meine Freunde die Unge-zogenheit hatten, sich hier als Pilger cinzuschleichen.