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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
179
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I7S

Valerie-.

Das weiß ich selbst noch nicht. Heute, mein Kindheute ist ein herrlicher Tag, und wenn Porporino Valerienmitbringt, so ist die Freude vollkommen. Sage, was war dasheute Nacht für ein Particularlärmen, die Hauptsache weiß ich,der Sohn aus dem Hause hat die Tochter aus einem andernHaus entführt, und in dieses Haus gebracht. Aber ich hörteauch deine Stimme, du zanktest.

Valeria.

Ei, der eine Pilger wollte in der Fräulein Stube!

Valcrio

Nun sage mir noch Einer einmal, daß die großen Herrennicht gerade aus sind, und du jagtest ihn gehörig?

Valcria.

Natürlich, jetzt höre ich Geräusch im Wald, aber keineMusik, keine Hochzeit, die über Land zieht, und wer sollte auchso frühe Hochzeit halten?

Valerie.

Ei, liebes Kind, es ist manchmal in aller Frühe hohe Zeit.Aber ich will dir nun sagen, worauf ich eigentlich warte. Ichwarte auf Hilfstrüppcn und Musikanten, denn heute ist einwunderlicher Tag, ein wetterwendischer Tag, der nicht wissenwird, wozu er sich entschließen soll. Es ist wahrscheinlich,daß die entführte Jungfrau verfolgt und wir belagert werden,da müssen wir uns nun wehren, auch ist es möglich, daß Allesgut abläuft, und die Leute sich heirathen, und da müssen wirtanzen. Gib nur Acht, ob du nichts klimpern hörst.

Valerie.

Wißt Ihr denn das Alles zum Voraus?

Valerie.

Nein darum eben harre ich auf ein Zeichen vomHimmel, dknn sieh, Morgens so ganz früh, glaubt die Zukunft,

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