Druckschrift 
7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
159
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1ZS

Poncr.

Und mich bemitleidet Jsidora auf eine bezaubernde Weise,sie sagte: Sie sei es nicht, die ich liebe, sie bedaure meineKrankheit!

Ä >1 ii N »r.

Ich glaube immer fester, daß Beide ihre Liebe schon haben,du weißt, im Walde hörten wir einen Mann, der ein Liebesliedsang wir wollen heute Abend doch zu erfahren suchen, werdie Glücklichen sind!

N o n c c.

Ich möchte wissen, wer er ist mein Feind vielleichtder einzige, der mein Freund sein könnte! lBclre ab.)

Siebzehnter Auftritt.

Melanit.

Da liegt der wunderliche Brief mit dem Golde wiederich tripple herum, und weiß nicht, was ich soll ich habe garkeine Ruhe mehr, er ist ein schöner Mann, aber daß er auchso eine seltsame Art von Liebe hat, daß er meint, ich hätte ihmdie Dukaten gegeben, vielleicht hat es die gute Tante gethan,und er ist nur im Irrthum, da kommt ja mein Schwesterchen.

Achtzehnter Auftritt.

Mclanic; Jsidora.

Jsidora.

Liebe Melanie wie ist dir?

M e l a n i c.

Mir? mir ist es etwas langweilig ich ging im Gartenherum, und wußte nicht, was ich sollte, und endlich stand ichhier, wo so eben die Fremden gestanden waren, und es warmir, als sei ich ihnen nachgelaufen da stehe ich dann vordem dummen Briefe und weiß wieder nicht, was ich soll.