Vierter Auftritt.
Palcrio.
He, Mohrenkind, freundliche gute Nacht! komme auf denschwülen Hundstag. ^ ^
Wollt Ihr mich nun hinein bringen, Freund?
Valerio.
Rühre deine Musik, da werden sich die Fräulein sehen lassen.Valeria.
(rührt das Tambourin, Jsidora und Melanit treten anS Fenster).
(Für sich.) Ach! das ist sie, das ist Ponce's Geliebte, o, gernetrete ich zurück.
Melanit.
Tanze Mädchen.
I sib ar a.
Singe lieber, du scheinst müde von der Reise,ualeria
(ste singt, begleitet sich mit dem Tambour!», schreitet dabei zierlich hin und wieder,oder steht still, wie e« die Pantomime des WechselgesangeS, den sie fingt, erfordert.Da sie in dem Duodrama des Liedes beide Personen spielt, so muß sie die vier erstenZeilen jeder Abtheilung etwas tiefer fingen; denn ste sind der Gesang des Liebhabers,der sein Liebchen im LLald einsam träumend findet, die ihn nicht eher erkennt, al»im letzten Verse).
„Was mag dich nur betrüben,
Daß du so traurig denkst?
Du mußt wohl Buße üben,
Weil du die Blicke senkst.
Wie durch die stillen WiesenDie Büchlein murmelnd gehn, .Die Blumen, die dran sprießen,Wie die hinunter sehn.
So seh ich zu, so horch' ich zu,
Bin freundlich mit ihnen auf du und du,Und wollt, daß es mein Liebchen wär,Ei, das begreifst du wohl nimmermehr!"