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Porporino.
Immer ein Bischen zu weit, sonst kommt die Rüudung.nicht heraus. (Mißt.) — Es wundert mich, daß Ihr vonValerien ungern sprechen hört, sonst haßten sie die Ritterdoch nicht.
Poncc.
Ihr seid sehr vermessen.
Porporino (immer im Messen).
Sorget nicht, Herr Ritter, mein Maß trifft zu, ich habemich noch nie vermessen. — (Si-ht nach d-m Maße.) Richtig, geradedieselbe Länge, wie Herr Porporino, aber in der Weite (auf seineBeine sehend), da seid Ihr etwas stark feiner gebaut — Porporinokönnte sich mit Euch messen. Ihr kennt ihn wohl, er geht ebender Valeria nach, und nach dem Bilde zu urtheilen, dürfte sieein König lieben, ohne sich herabzulassen. Doch ein solchesMädchen zu verlassen, wäre wohl schändlich — erst die Ruheund dann den Ruf genommen.
Poncc (zornig).
Ins Teufels Namen, Schneider, schweigt!
Porporino (erschreckend).
Nun, ich wollte Euch nur zerstreuen, daß Alles leichter sitze.
Poncc.
Zerstreuen? Höllenhund, jede Ader treibst du mir auf!
Porporino.
Was fehlt Euch, soll ich Euren Diener rufen?
Ja!
P o n c c.
(Porporino ad.)