eile dann zurück, denn meine Geschäfte in Madrid sind abgethan.Ich will Euch Euren Vater bringen — macht, daß er dieHochzeit findet.
F e l i r.
Ich eile nun, Ihr habt mich aufgerichtet, warum sprachtIhr nicht gleich so, theurer Freund? Seht, Ihr dürft meineAengstlichkeit um des Mädchens Ehre nicht für Mutlosigkeithalten, denn ich verdanke dieser Liebe meine Ehre, sie hat siemir im wilden Jugendleben erhalten. Für meine Schwestern,o welches Glück! wenn der Vater zurückkehrt, und diesen Schatzseines Hauses der Liebe und dem Verdienste zum Preise bestimmt.Die armen Mädchen sind sehr gedrückt, sie stehen in dembegehrendsten Alter, und ihre Tante, Juana, in dem ver-sagendsteu.
S a ri» icnt o.
Der launige Don Ponce scheint ja so sehr für Jsidorenzu brennen, kennt er sie?
F c l i r.
Er sah sie nie, doch liebt er sie schon lange aus meinenErzählungen auf eine bizarre Art; auch Jsidore hat sich stetsnach meiner Beschreibung für ihn interessirt. Sie meinte, esmüsse eine große Freude für ein still erzogenes Mädchen sein,den Menschen mit aller Kraft in einer solchen kindischen Wiege,wie sie ihn nennt, zu wecken. Sie hat Recht, er ist ein schlum-merndes, launiges Kind, mitten in dem Getümmel der Welt. —Hört nur seine Streiche von dieser Nacht; er schlief mit mir ineiner Stube, dreimal stand er auf und weckte mich, mit derBitte, ihm zu sagen, ob ich nicht wisse, in welcher StellungJsidora schlafe, und endlich, nachdem ich ihm stets gesagt hatte,ich wisse es nicht, mußte ich, um Ruhe zu haben, ihn versichern,sie ruhe gerade ausgestreckt auf der linken Seite, schweige mäus-chenstille, träume gern, und wenn sie wache, sinne sie auffreundliche Worte, ihren künftigen Gatten zu unterhalten. So