Druckschrift 
7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
50
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so

Fcli k.

Du liebst nur, was du nicht siehst.

Ponce.

Oder was mich nicht sieht, Ich sehe sie Wohl Tag undNacht, die ich liebe, und das Bild von heute Abend hättebeinahe meinem Ideale geglichen. Rette den Ruhm deinerSchwester! erzähle.

Ftlir.

Ich muß nur, um dich zur Ruhe zu bringen. Sie istsanft, stolz, spröde und freundlich, ist fromm wie Maria, undhat letzthin in der Beichte gelacht, und Alles das in einem Leibe nun Ponce

Ponc e.

Geschwind, fahre fort, den Leib, den heiligen Leib duentleibst mich.

Ä q u i t a r.

Geschwind gib ihm den heiligen Leib, laß das Wort Fleischwerden.

Ftlir.

Ich darf nicht so von meiner Schwester sprechen, wie manvon einem solchen Körper sprechen muß.

Ponce.

So hole der Teufel deine Schwester und bringe mir den

Leib.

Fclir.

Pfui, sei nicht so heftig, Ponce. Doch wo ist Lucilla?gib mir eine Maske, ich will sie sprechen.

ÄquUnr.

Ich gratulire zu dem moralischen Sieg, setzt erst nach ihrzu fragen.

Fctir.

Ihr ließt mich ja nicht zu Worte kommen, und ich poltrenicht gern mit der Liebe ins Haus; ist sie nicht auf dem Ball?