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Kosmc, ihr Vater, ein büßender Sünder, erwacht, geht zumQuell, Rosabla nka grüßt ihn, erzählt ihm den Traum, dessen Endeihn beruhigt. Er sagt ihr: daß sie heute geboren und ihre Mutterheute gestorben sei, gibt ihr Rosen und Wachs nach der Stadt zutragen, wo sie die Seelenmesse ans folgenden Tag bestellen soll. Mssie weggcgangen schließt er sich ein in seine Kammer und stellt Allesum sich her, was ihn an seine Sünde mahnt: das Gewand der Nonne,eine Haarlocke und ein unvollendetes Muttergottesbild; dann geht ereine Wachskerze für die Seelenmesse zu gießen.
Meliorc, ein Student, kommt vor den Hörsaal des PhilosophenApone und drückt seine Begierde auf den heutigen Vortrag desselbenans; er wird von der Gewalt der Musik und von der Kunst desLiebestrankes reden und Meliore liebt eine Sängerin. Apo liebtdieselbe, Bivndette. — Meliore versäumt die Stunde, und als ercs bemerkt, geht er an die Wohnung Biondetten's, hört sie singenund vergleicht den Baum vor ihrem Fenster der hohen Schule. Erkniet an dem Maricnbilde nieder und betet. Rosablanke tritt auf.Die Gestalt Meliore'S erinnert sie an ihren frühen Traum.Meliore nimmt ihr Rosen ab und krönt das Muttergottes-bild. Apone tritt mit den Schülern einher. Eifersüchtiger Wort-wechsel. Drohung Apone's. Nosablanke hat sich entfernt.
Rosablanke kehrt zurück, sitzt am Brunnen nieder, zählt ihrenEinkauf. Bivndette singt. Rosablanka wird gerührt, geht zuihr, sie nnterreden sich. Rosablanka spricht von Mutter, von Vater.Biondetten's tiefe Trauer. Rosabla nka's Erzählung ihres Trau-mes, ihres Anblickes von Meliorc. Biondetten's Declamation.Rührendes. Sie läßt sich von Rosablanka ankleiden; diese ver-tauscht die Kleider. Sie wechseln Ringe.