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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
351
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Und er warf mir in die SeeleEinen Brand, der ewig lodert,

Der den Garten mir verzehrte.

Der mich selbst noch treibt zum Tode

Nosablanka rief nun:Wehe,

Wehe dir, du Höllenbote!

Apo ist cs nicht gewesen,

Wahrhaft sprach der Vater Kosme.

Deinen Schritt zurück noch wende,Du erweckende Aurorc,

Lasse, was der Böse'te,

Nicht erblnh'n in deiner Sonne!

Schauertrnnkne Nacht, o kehre,

Decke, die du todt geboren,

All die Lügen und GespensterUnter'm Dunkel deines Zornes!"

Also spricht sie. Doch eS stehenGlüh'nd des Morgens goldne Kronen,Lächelnd ihres Angstgebetes,

Auf Bologna'S hohen Domen.

Und da sie beisammen stehenBei der Linde, bei dem Bronnen,

Sich schon Tagesstrahlen senkenIn den Schrein der Mutter Gottes.