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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
347
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Und erzähl' mir auf dem Wege,

Was dir so den Sinn verworren!

Ich will liebreich mit dir reden,

Felge mir von diesem Orte!

Pietro spricht:O Gottes Engel,

Wie dn mild bist in dem Zorne!"Eine Hand voll Asche nehmendBeugt er sich dann zu dem Boden.

Und sie unter Thranen mengendIn die Thau-bereiften Locken,

Spricht er, nochmals um sich sehend,Schmcrzdurchdrungen diese Worte:

O du liebes, armes Leben!

Bunter Thron deS ew'gen Todes!Blutig Schlachtfeld des Verderbens!

O ihr aschevollen Rosen!

Meiner Hütte klare Fenster,

Von Jasmin so still umzogen,

Und du schattig Dach der RebenÜber meiner kleinen Pforte!

Weh, ihr grinst mich wie GespensterAn im glühen Blick der Kohlen,

Und der Rasen, den ich pflegte,Knirschet unter meinen Sohlen!