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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
343
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Und sie nimmt die Fackel betend,

Ihre Thränen niederflossenAuf den Alten, der sie segnet,

Und sie wandelt aus der Pforte.

Wie sie durch den Garten gehetWeinen morgenlich die Rosen,

Und in tiefen Träumen wehenUeber ihr des Waldes Kronen.

Und es wirft schon durch die StämmeIhre Strahlen hin Aurore.

Aber sieh! zur Link' und RechtenGlüht am Himmel heut' der Morgen.

Doch jetzt sieht bei der KapelleSie in's Thal herab von oben:

Weh! die Rothe ihr zur RechtenIst des Pietro Hütte, lodernd.

Nieder durch die FelsenwegeEilt sie, achtet nicht der Dornen.

Da sie zu dem Garten gehetFühlt ihr Fuß den glühen Boden.

Und der Hütte Asche hebetWild empor der Sturm des Morgens,Der sich sonst zu wiegen pflegteIn dem Busen tausend Rosen.