Fünfzehnte Romanze
Mcliore und Äiondrtte. üiondcttcn'shohes Lied.
Gieße, Mond, dein Silber milderDurch die blauen Himmelsmeere;
Blicket fromm, ihr Heldenbilder,
Nieder aus dem Sternenheere.
Einsam kühle Nachtluft, stilleGruße aus dem Himmel sende;
Blüthen, Blumen, eure FülleDuftend sich der Nacht verschwende.
Philomele, süßer stimme
Deines Traumes Worin' und Wehe,
Daß es zu den Sternen glimmeUnd um Gottes Liebe flehe.
Klang der süßberanschten CitherUnter Liebchens Fenster bebe,
Still eröffne sie das Gitter,
Daß sie Liebesworte gebe.