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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Eine Schlange tragend weilenSeh den Polhides ich,

Minos lehrte sie ihn heilen.

Dich zu heilen lehrt sie mich.

In der Nordkrcn' goldne ReifeEine Mhrthe süß sich schlingt,

Und der Drach' mit brünst'gem SchweifeHeiß den kalten Pol umringt.

Zu geheimer Liebe Feier-Hell des Altars Gluth entglimmt;

Die Südkrvne schimmert freier,

Und in Lust der Südfisch schwimmt.

Ihre Schcercn brünstig breitenKrebs und Scorpion zum Licht,

Und der Wolf in HimmelsweidenTrübt der Lämmer Quelle nicht.

Also glühend sind die Zeiten,

Also brünstig ist das Licht;

Wie die Rose, die den BräutenVenus durch die Locken flicht.

Die Granate senkt gercifetIhrer Kerne Goldgcwicht,

Trunken durch die Blätter schweifetAmor, der sie taumelnd bricht.