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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Da er ihr den Kranz der RosenLegte in die Silberhaare,

Sind die Augen in dem StromeHeißer Thränen ihm vergangen.

Da der arme JacohcneIhr die kalten Hände faltet,

Ist der Trauring rothen GoldesIn die Hand ihm schwer gefallen.

Da er ihr das Aug' geschlossenBrach er aus in lauten Jammer,Ganz in einem Thränen-StromeDer Geliebten Antlitz badend.

Als die Nacht war hingezogcn,Stand des Morgensternes FackelAn dem stillen HorizonteWie ein Irrlicht auf dem Grabe.

Wie in eines ausgestochenenAuges leere Höhle zagend,

Sah des neuen Tages SonneIn das Herz des armen Mannes.

Und wie an dem HcchzeitsmorgcnPietro sie begrüßend sagte,

Grüßt sie an dem TodeSmorgenJacopone laut aufjammcrnd: