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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Und cs stand die Mutter GottesUnd der Heiland mit dem LammeGanz bekränzt mit süßen RosenIn des Lichtes ew'gem Glanze.

Und der Engel LegionenSangen: Gnade, Gnade, Gnade!Tausend Kränze heil'ger RosenSah ich znm Altäre fallen.

Und den Schleier einer NonneSah ich nehmen Rosablanke»;

Eine Goldfluth, ihre LockenVor der Scheere niedersanken!

Singend stand ich auf der Orgel,Vor mir stand die goldnc Harfe;Aber stille und gestorbenLag mein Herz in kalten Banden.

Wie in bösem Traum der BodenFliehenden die Füße bannet,Hilfcrufendcn der OdemKämpfend in der Brust erstarret;

Lebend und doch eine Todte,Sehend und doch dicht umnachtet,Stumm, doch singend vollen Tones,War ich wie von Stein umfangen.