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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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Und der Knabe spricht:Znm KlosterGehe ich ihn zu ermahnen,

Doch zuvor, o fromme Tochter,

Muß ich deiner Treue danken!

Denn ich kann nicht wiederkommen,Eh' erfüllet sind die Tage,

Daß wir Alle durch die PforteDer Barmherzigkeit einwandcrn!

Heil sei dir und cw'ge Wonne,

Daß in Unschuld du gewandelt,

Und zu hören GottesworteKinder gern um dich versammelt!

Viele dich am HimmelsthronePalmen schwingend schon erwarten,Und sie singen dort im ChoreDie du sie gelehrt die Psalmen!

Heil sei dir und ew'ge Wonne,

Daß in Unschuld du gewandelt,

Daß du dich dem Herrn verlobetUnd die Treue ihm gehalten!

Also ist auch IacoponeIn die Blutschuld nicht gefallen,

Und so bricht der Tod dich RoseZn der Sühnung ew'gem Kranze!