Da der Wald im Glanze stehetSchweigen rings die Flöten alle,
Und ein Chor von Hörnern schwebetKlagend auf im Wiedcrhalle.
Und das Volk lauscht tief beweget,Denn die Sonne wiederstrahlendSpielet, die nicht auszusprechen,
Lieder durch die goldne Harfe.
Und so stille war die Menge,
Daß man hört die Thränen fallen,Und die heißen Seufzer wehen,
Und die bangen Herzen schlagen.
Wie ein Kahn auf stillem MeereMondumspielet, träumend wanket,
Und der Fischer hingestrecket,Schlummert ein in dem Gesänge:
Also waren alle SchmerzenIn Biondetten's Lied entschlafen,Scheiden kann sie von den Herzen,
Die in Wunderträumen wandeln.
Doch es treibt das Schiff zum FelsenUnd füllt sinkend sich mit Wasser;Nacht ist's, und der Mond bedecket,Und der Mann starb unerwachct.