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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Denn die herrliche BiondctteWird der Bühne heut' entsagen,Morgen dann den Schleier nehmenIn der Kirche zu Sanct Clären.

Und der Schein unzähl'gcr KerzenFüllet leuchtend schon die Hallen,

Und es lodern alle HerzenIn unsichtbar schönen Flammen.

All die schwarzen Frau'n und Herren,All die Diamanten strahlendUnd die schwarzen Angen brennendReihen blendend sich zum Kranze.

Bis lebendig alle WändeIn viel tausend Herzen schlagen,

Jeder Blick ein Aug' muß treffen,Jeden Ton ein Ohr muß fassen.

So gleich einem FirmamcnteMit viel guten Sternen flammendBaut sich wundersam ein Tempel,

Um Biondetten zu umfangen.

Da der Vorhang ruhig schwebet,Sonne, bist du aufgegangen;

Leise Kühlung duftend wehet,

Um die sehnsnchtsheißen Wangen.