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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Und das Leichte muß sich suchen,Daraus ward das Licht geboren,Schweres Dunkel war nun unten,Leichtes Licht, das schwebte oben!

Und das Schwere war umrungenVon dem Leichten, und es rollet,

Vis geboren war das Runde,

Das unendlich ist geformet!

Da das Licht dazu gedrungenIst das Feuer aufgelodert,

Hat mit seiner bösen ZungeSchnell das Wasser hergelockct.

Und aus dieses Kampfes SchwüngeWard der Raum zur luft'gcn Woge,So daß, wenn der eine zucketWird der andere angestoßen!

Und dem Kampfe ist entsprungen,Was hicnieden irdisch wohnet,

Was da oben himmlisch rundet,

Was im Ganzen göttlich thronet!

Und der Mensch, der irdisch fußet,Suchet seinen Gott im Hohen,

Der doch ist im MittelpunkteUnd ihn reißet zu dem Boden!