Pietro spricht: „Leb wohl, zum GartenKehre ich, die HochzeltskronePfleg' ich dir, dir muß sie tragenWeiße Nosen, mir die Dornen!" —
Und zur Erde kniet er jammernd,
Aus den dunkeln Augen flössenThränen heiß, und seine ArmeHielt der Schmerz cmporgchoben.
Aber in den Büschen raschelt'sUnd die Jungfrau spricht: „Es kommenMeine Freunde, ausgegangenSind die Hirsche mich zu holen!
„Beten werd' ich noch heut Abend,
Daß die kühlen ThaucStropfenDiese Nacht dein Herz erlabenUnd dich ruhig seh der Morgen!"
Pietro spricht: „Es wird die FlammeIn der Nacht noch wilder lodern,Büßend streue meine AscheSich in's falbe Haar Aurora!" —
Doch sie schreitet zu dem Walde:
„Jesus Christus sei gelobet!" —
Pietro spricht ein leises Amen,
Und der Mond tritt aus den Wolken.