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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
57
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Von dem wilden Sang erwecketKam nun Apo auch zu Sinnen,

Der in seiner Weisheit NetzenHing, wie eine gift'ge Spinne.

Und kaum tritt er ans die Schwelle,Nähert sich der heil'gcn Linde:

Als ein Lebehoch entgegenIhm von allen Lippen dringet.

Aber vor ihm fliegt ein DegenSenkrecht in die Erde dringend,

Den Meliorc seinem Gegner-Kräftig aus der Faust lcgirte.

Und Apone fragt verlegen:

Wer hat diesen Gruß geschicket?"Und Meliore spricht:Vergebet,

Es ist meines Gegners Klinge!

Nicht um Ehre, noch um LebenFecht ich hier, bloß um die Klinge,

Diese Euch zu Füßen legend,

Wählt das Glück Euch selbst znm Richter

Und ich reich Euch meinen Degen,

Weil ich kann, mit bess'rer Sitte!"Weder rechten hier, noch fechten!"Sprach Apone:Werdet stille!