„Du sagst wahr: Längst ging ich unterIn der Wangen Rosengarten,
Der Gesang des süßten MundesWar mir eine bunte Schlange.
„Aber hier steht GotteS Mutter,
Daß sic unser sich erbarme,
Lasse um die Stirn' ihr duftendEinen Kranz von Rosen prangen!" —
Und er sitzet auf den Stufen,
Flicht den Kranz mit Rosablankcn,
Da bricht durch der Linde DunkelZn dem Bild Biondetten's: Ave!
Da Meliore Gottes MutterNun gekröuet mit dem Kranze,
Und Biondetten's Lied verstummte,Weinet bitter Nosablanka.
Zhr zum Herzen hingedrungenSind die Fluchen des Gesanges,
Ihr im Busen ist entsprungenEine Quelle des Verlangens.
^ Und der Thränen Fluch wird suchen- Stets die Fluchen des Gesanges,
Bis sie einst durch Gottes WunderSelig ineinander fallen.