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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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In Bewunderung ganz betrunkenSingt das Volklein durcheinander,

Die Studcntlein, ohne Ruhe,

Mit dem Federmantel schlagen.

Doch in den BegeisterungenWeiß die Jungfrau nichts von Allem,Sie hat nur vor Gott gesungen,Lauschen gleich die Nachtigallen.

So vergleicht der hohen SchuleEr der hohen Linde Schatten,

Wo in überflüss'gcn ZungenIhm Bioudetteu's Sang verhallet.

Ach! er möchte hin zum GrundeStürzen dieses Baumes Schatten,Oder in den Zweigen ruhend,

Die ihm bloß ertönt, betrachten.

Doch ein Bild von Gottes MutterSteht auf einsamem AltäreBei der Linde, ihre KuppelWölbet ihm des Tempels Halle.

Ihm zur Seite steht ein BrunnenEinsam wie das Bild, cs fallenLeis' der Linde Blüthen 'runterAuf den Spiegel seines Wassers.