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Unten auf dem Meer der SchattenSchwankt, umwogt von dunkeln Wolken,Ohne Steuer, ohne Flagge,
Bleich der Kahn des halben Mondes.
An den Seiten aufwärts wallenOpfersäulen grauer Wolken,
Die den Regenbogen tragen,
Des Triumphes Friedenspforte.
Um des Thores Bogen rankenEngel sich, aus rothcm Golde,
Und von ihren Händen fallenPurpurrvthe Morgenrosen.
Wo sie zu dem Monde fallen,
Scheinet er von blankem Golde,
Eine Sichel, die am AbendRosen streute für Auroren.
Aber nächtlich hat die SchlangeUm die Sichel sich gerollct.
O erscheine, Herr des Gartens,
Tritt den Lügner an den Boden!
Denn in Mitten dieser TafelIst noch kaum ein Streich gezogen,
Gleich des Blinden Auge starret,
Gott erharrend, hin der Bogen.