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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Morgen sind es zwanzig Jahre,

Daß die Mutter dir gestorben.

Herr, dich ihrer Seel' erbarmeDurch die Marter deines Sohnes!

Ew'ge Ruhe gib den Armen,

Die der Erde Schooß bewohnen."Amen, betet Nosablanka,

Und geht weinend nach den Rosen.

Da sic kehret, hat der AlteIhr den Korb schon wohlgeordnet,Drüber hin ein Tuch gespannet,

Darauf gießt sie aus die Rosen.

Bringe mir auch Purpurfarbe,

Einen Gran geriebnen Goldes,

Und Ultramarin zwei Asse

Aus dem Kram am römischen Thore.

Was dir bleibet, Nosablanka,

Gib den Armen oder opfre,

Gehe hin in Gottes Namen."

Und sie gehet mit dem Korbe.

Kosme schließt das Thor des GartensUnd der Hütte kleine Pforte,

Niegelt ein sich in der Kammer,

Ware gern allein verschlossen.