Auf vielverschlungnen Pfaden des GedankensUnd wechselnder Gefühle, welche baldMit tiefem Ernste das Gemüth berühren,
Bald heiter scherzend unfern Sinn umschmeicheln,Sind wir dem Bruder bis hieher gefolgt,Erfreuet und erquickt durch seltne FülleGlanzreicher eigenthümlicher Gestalten,
Durch Harmonie des Inhalts und des Wortes,Die, wie Musik, in unsre Herzen drang.
Doch dieser Dichtung zaubervoller Garten,
In den wir jetzt eiutreten, überrascht unsDurch Anmuth, Tiefe zarter Frömmigkeit,
Durch lichten und bedeutungsschweren SchmuckGeheimnisreicher, ahnungsvoller Rede,
Durch süßen Wohllauts strömenden Erguß,
Wie kaum noch deutsche Kunst ihn hat erzeugt.
Wer wollt es tadeln, wenn den LichtgestaltenAuch Schatten sich gesellen, wenn der Dichter,Nachdem wir gottvereinter seligerNaturen reinen Engelflug begleitet,