Druckschrift 
1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
Seite
549
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An merkungen.

Zu Seite 49. Dieses Lied wurde an einem Abend gedichtet, anwelchem Pater Gera mb von seinen Reisen im Orient erzählt hatte.

Zu S. 104. In der Nacht vor ihrem Tode sagte Anna KatharinaEmmerich unter großen Schmerzen:Das schöne Blnmenkörbchendort und auch das junge Lorvecrbäumchen, bewahret sie, ich Hab sielange bewahrt ich kann nicht mehr." Sie meinte damit Kinderihrer Verwandten. Der Dichter nennt Anna Katharina Emmerichseine Nachtigall, weil er aus ihrem Munde so viele herrliche Mittei-lungen empfangen. Die fünf Rosen sind die fünf Wundmahle desHerrn, mit welchen sie bezeichnet war. Zn Strophe 7 desselben Liedes':Anna Katharina Emmerich starb am 9. Februar, dem Feste derheiligen Apollonia, hatte also wahrscheinlich ein Gesicht der Heiligeneine von ihr erwartete Freundin dieses Namens besuchte sie aber nicht. Zu Str. 9. Unter Blumen verstand sie Lob, das ihr gespendetwurde, und für welches sic, nach ihren Aeußerungen, immer mit Leidenzahlen mußte.

Zn S. 116. Seit seiner Bekanntschaft mit Anna Katharina Emme-rich Pflegte der Dichter Leiden und Wunden, wie sie gethan, Rosen zunennen; er wollte daher in Str. 12 wohl sagen: daß aus den Wundendes Herrn und der Betrachtung derselben die Kranke solche Gnadeder Geduld geschöpft habe, daß ihr die Dornen ihrer Leiden größereund kleinere Rosen geworden.

Zn S. 185. Clemens Brentano brachte, wie bekannt, mehrereJahre bei Anna Katharina Emmerich in Dülmen zu; während dieserZeit theilte sie ihm alle ihre wunderbaren Gesichte mit, und so begleiteteer sie gleichsam, nicht nur den ganzen Leidensweg des Herrn, sondernauch auf all den anderen wunderbaren Wegen, ans welchen sic imGeiste geführt wurde. Da er dieselben Anschauungen nicht hatte, undsie ihn doch immer bei sich gewahrte, erschien er ihr als ein blinder sie