„Weil du ein armes Kind, ward LiebeIn mir nun auch ein armes Kind,
Daß dir auch gar kein Vorwand bliebe,
Komm mit, komm mit, süß Lieb', arm Kind!
„Thu'! wie du lang gepflegt zu ihnen,
Halt an der Mutter Schürze dich,
Komm mit mir reisen, mit mir ruhen,
Denn deine Mutter bin auch ich!
„Komm mit, sollst an der Krippe singen, -Ein Lied dem starken Brüderlein,
Der lost die Fesseln deiner Schwingen,
Trägt dich in's Paradies hinein.
„Da bringt dir keine Spinne Grauen,Berauschet kein Alhambra dich,
Da sollst du schönre Bilder schauen,
Als bei Großvater sicherlich!"
Das Kind sprach: „Mir ist Heil geschehen!Dies ist die Wahrheit, ist kein Traum,
Sitz' auf dein Eselein, wir gehen,
Ich fasse deiner Schürze Saum."
Die Jungfrau sprach: „Willst nicht mitnchmenDen armen Mann du, der dort lag."
DaS Kind sprach: „Ei, ich thu' mich schämen,Er kömmt mir ohne dies schon nach!"