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1 (1852) Geistliche Lieder
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Er sprach: „O Kind! in alles Scheinen,

Das sich um deine Seele legt,

Muß immer still ich nicdcrweincn,

Bis sich ein Regenbogen schlägt.

„O schwebe durch, du Friedenstaube,

Und bring' ein grünes Oelblatt her,

Daß neu ich hoffe, liebe, glaube,

Mir ist die Welt so wüst, so leer!"

Da spricht das Kind: „Jetzt zieh' ich weiter,." —>Und zuckt, der Pilger fragt: „Es stachVielleicht dich ein Insekt, denn leider,

Sie trachten hier dem Blute nach!" —

Das Kind sprach: „Greulich sind mir Spinnen,Ich fliehe ihre tück'sche List."

Der Pilger sprach: „Du willst entrinnen,

Weil du ein tanzend Mückcheu bist."

„Ich kann," sprach sie mit edler Miene,

„Nie glauben, daß der Herr erschufDie garst'geu Thicre — nur die Biene,

Die hat noch göttlichen Beruf.

„Ich könnte selbst noch Schlangen leidenIn meinem stillen Kämmerlein,

Doch seh' ich eine Spinne schreiten,

So muß ich fliehen, muß ich schrci'n.