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1 (1852) Geistliche Lieder
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Ich bin der Vogel und das Nestchen,

Das Mütterchen und auch das Ei,

Ich brüte, zwitschre auf dem Ästchen,

Und trage Futter auch herbei.

Ich fühle mich gebaut, gcmalet,

Geschnitzt, geblüht, in diesem Hans,

Und in dem Springguell ausgcstrahlet,

Ich sag' es ja — bin jäh — bin kraus.

Wer hat mein Gürtelchen gelöset,

Wer streute meinen Blumenkranz,

Hier so von allem Schutz entblößet,Bezaubernd aus im Sonnenglanz?

Horch! still! -— ach! das sind Männerschritte!Weh' mir! — welch junges Hcldenbild!

Nicht her! — nicht her! ach bitte, bitte!

— Er steht und deckt sich mit dem Schild!

Und spricht: „Ich bin Gaznl, vor ZeitenDer süßen Lindachara Freund,

Ich muß in ihrem Gärtchen schreiten,

Bis hier ihr Ebenbild erscheint,

„Das alle Sehnsucht meiner TräumeIn seinem Kindcrherzen stillt,

Und als den Zauber dieser RäumeSich selbst erblickt in meinem Schild.""

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