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1 (1852) Geistliche Lieder
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Ein Pilger, der daneben ruhte,

Sprach leise:Sag', du liebes Kind,

Wie ist dir'S denn so still zu Muthe,

Als wenn der Schlummer Träume spinnt?"

Ta seufzt das Kind:O daß ich lägeIn einem Bettchen ansgestrcckt,lind nicht so einsam hier am Wege,Die Mutter hätt' mich zngedeckt.

Und würde mich gar leise wiegen,

Bis mich ein Engcltraum beschlich,

Und würd' sich zu mir nieder biegen,Und küssen mich, und segnen mich.

Mir ist's so stille jetzt im Herzen,

Ich fühle ganz mich wie ein Kind,

All' meine Freuden, meine Schmerzen,Sie spielen wie ein Blatt im Wind.

Ich sehe in Großvaters Zimmer,

Der lang schon todt er liebte mich,'S ist Donnerstag, da komm ich immer,Und freue an den Bildern mich.

Die vielen Bilderbücher liegenDort auf dem Mnschclmarmortisch,

Da bin ich jetzt so voll Vergnügen,

Als nur im Wasser je ein Fisch.

AI

^ -MI

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