Äm drei und zwanzigsten Sonntage nachPfingsten.
Matthäus 9, 18.
Sieh! Jairns naht gcguälet,
Beuget vor dein Herrn sein Knie:„Meine Tochter, jetzt cntseclet,
Lebt, legst du die Hand auf sie."
Jesus folgt; der Glaube führteHer ein schamhaft krankes Weib.
Wenn ich seinen Saum berührte,Glaubt sie, dann genest mein Leib.
Sie berührt ihn, — er sich wendet:„Tochter, habe Trost, zur Stund'
Half dein Glaube dir." GeendetWar ihr Weh, sie war gesund.
Zn den Pfeifern, dem Gedränge,
Sagt er: „Weicht vom Stcrbehans,Denn sie schläft nur." Und die MengeLachte unfern Herrn da aus.