Äm iicmychiitrn K'onntage nach psiiiAstcn.
Matth. 22, 1.
Himmelreich, du gleichst dem Feste,Das dem Sohn ein König gab;Die berufnen HochzcitsgästeSagten seinen Boten ab.
Andre sendet er. VerachtetNicht das Mahl, das schon bereit,DchS und Mastvieh ist geschlachtet,Kommet zn der Hochzeit hent.
Dieser geht ans seine Pachtung,Jener treibt sein Tagwerk fort.
An den Knechten mit VerachtungHeben Andre Meuchelmord.
Zürnend hört der Herr die Klagen,Hat sein Kriegsherr ansgesandt,
Hat die Mörder all erschlagen,Ihre Städte abgebrannt.
„Knechte, ruft zum HochzeitfesteNun statt der unwürd'gen SchaarMir von allen Straßen Gäste,"Sprach der König da fürwahr.
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