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1 (1852) Geistliche Lieder
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Herr heile selbst, Herr gib Geduld,

Thut Rein'gung noth, so rein'ge du,

Wie leicht gießt mau aus Zornes SchuldDas Bad aus und das Kind dazu.

Und war' das Kind auch sterbenskrank,Wär's schier verfuttert und erdrückt,

Ja, weun's auch schier im Bad ertrank,Steht doch sein Leben unverrückt.

Du weckst eS auf, du gibst ihm Schutz,

Es ist dein Blut-erkauftes Kind,

Das weder Putz, noch Schutz, noch Trutz,Noch Höllenpforte überwiudt.

Und wo eS ausgegossen ward,

Da richt' es auf und thu' ihm schön,

Sein Kopf ist offen, es fiel hart,

Nun laß es in die Schule gehn.

Vor allem aber lehr' es da,

Wie es hinfort das Urtheil brauch',

Aus göttlicher Parabola

Vom Splitter und vom Balken auch.

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