Druckschrift 
1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
Seite
226
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II.

Hundert Jahr, nachdem gekommenUnser Heil ans Erden war,

Hieß sein Bräutlein er willkommenIn der AnScrwähltcn Schaar.

Als vom Zug der treuen FreundeWard ihr Leib zum Grab gebracht,Ist der Grimm der blinden FeindeNochmal wieder neu erwacht.

Und sie warfen nach dem reinenHcil'gcn Leib, den fromm man trug,Wild ergrimmt mit rohen Steinen:Wann hat Bosheit je genug?

Emcrenzia, die GespieleDer Verklärten, sehnte sich,

Nach demselben hohen Ziele,

Das ihr nie vom Herzen wich.

Und sie stürzet gen die Heide»,Rufet:Schont des Herren Braut,Mich, die lebet, lasset leiden,

Ich auch bin dem Herrn getraut."