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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
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159
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Sich, Angela, auf jcncm Himmclspfade,

Dcn deine Hand geebnet, zieht die SchaarBtit reinen Bechern zu dem Quell der Gnade,

Der nie versieget, nur verschlossen war.

Sv steuert Ursula vom WcltgcstadcDurch die ohnmächt'gc Weltflnth zum Altar;

Um, was da sterben kann, dem zu verbrennen,

Des; cw'ges Lieben wir am Krenztvd kennen.

Q, Angela, du scl'gc Mutter, halte

Dcn Spiegel diesen Bräuten, die sich schmücken,

All deiner Tugend Zier hier neu entfalte,

Lass' sie zu deinem Blumenbeet sich bücken;

Das; alt das diene werd' und neu das Alte,

Lass' sie zum Brautkranz nur die Primeln pflücken,

Die in der hcil'gcn Regel KlostcrgartenBis hin zur Ewigkeit ans Kränze warten!

Lass', Angelas die opfernden JungfrauenAn deiner Hand durch's arme Leben wallen,

Lass' sie, wie du, ans dcn Erlöser schauen,

Und nicht zur Erde mehr, auf der wir fallen.

Sauet Ursula, hilf du das Schifflcin bauen:

Komm', heil'gcr Geist," soll dann der Chor erschallen,Und die Erhörnng soll die Segel schwellen,

Zum Himmelshafcu tanzt cs durch die Wellen.