133
Sie wacht und bringt herzu und treibet auf,Bewahrt, was da, und findet, was verloren,Sic dienet ruhend und in schnellem Lauf,
Und murret nicht, auch noch so scharf geschoren.
So Wohl bedienet wird der hohe GastIn deinem Herzen, wie im Himmel wohnen,lind wie jungfräulich du geliebt ihn hast,
Dich, wie ein König seine Braut, belohnen.
Gott in der Höhe sei nun Lob und Preis,
Und auf der Erde allen Menschen Friede,
Die guten Willens sind, das singe leis'
Dem lieben Kinde du zum Wiegenlicde.
Schülerin.
Mit Gott und meinem Engel sei'S versucht,Und wird das Ganze auch nicht würdig sein,Daß mich das liebe Himmelskind besucht,Bitt' ich Sankt Joseph um sein Eselcin.